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Gespachtelte Böden

Auf der Suche nach dem besonderen Boden? Mit Spachteltechnik veredelte Böden setzen Akzente und Trends. Fast zu schade zum Darauftreten!

Gespachtelte Böden - zeitlos, robust und langlebig

Die aus mineralischem Weiß- und Grauzement oder aus mineralisch/organischen Grundmaterial gefertigten fugenlosen Flächen erfüllen unterschiedlichste Ansprüche in Wohn- und Arbeitsbereichen sowie in Nassräumen, was gleichermaßen für die Boden- und Wandbeschichtung gilt. Die fugenlosen Flächen liegen voll im Trend und bieten insbesondere im Hygienebereich zahlreiche Vorteile. Ein Beispiel sind Duschen mit einer fugenlosen Oberflächenbeschichtung, die sich aufgrund der glatten Fläche einfach und schnell reinigen lassen.

Die verwendeten hochwertigen Materialien erzielen eine exklusive Optik und punkten mit Langlebigkeit. Fugenlose Fußbodenbeläge und Wandflächen bieten ein hohes Maß an Individualität. Während bei Wandflächen bereits seit Jahren bevorzugt Spachteltechniken eingesetzt werden, sind gespachtelte Böden weiter auf dem Vormarsch. Tatsächlich bieten sie zahlreiche Vorteile. Unter anderem können Farbe und Struktur individuell gewählt werden, sodass jeder Boden zu einem Unikat wird.

Gespachtelte Böden werden unter anderem aus hochstabilen Kalkzement hergestellt, wodurch die Beschichtung spannungsarm wird. Die fugenlosen Oberflächen sind robust und in Sachen Druckstabilität und Belastbarkeit mit einem lackierten Echtholzboden zu vergleichen. Bedingt durch die dezente Farbgestaltung weisen sie eine schlichte Eleganz auf und bieten eine Vielzahl von individuellen Gestaltungsmöglichkeiten. Gespachtelte Böden entfalten eine neuartige und moderne Raumwirkung mit edlen Charakter.

Gespachtelte Böden - verwendete Materialien

Die Robustheit und Druckfestigkeit gespachtelter Böden basiert auf den verwendeten Materialien, zu denen neben Zement unter anderem Dolomit, Marmormehl, Hydrosilikate und Polymere gehören. Das zementäre Spachtelmaterial wird je nach Beschaffenheit des Untergrundes in mehreren Lagen aufgetragen. Für ein optimales Ergebnis ist die sorgfältige Vorbereitung des Untergrunds notwendige Voraussetzung. Insbesondere in Nassbereichen müssen Boden- und Wandflächen unter Beachtung aktuell gültiger DIN-Normen abgedichtet werden. Nur dann ist eine Modernisierung nach höchsten Standards sichergestellt.

Die Spachtelmasse wird nach dem Aushärten systemgebunden versiegelt. Als besonders haltbar hat sich die PU-Versiegelung für gespachtelte Flächen in Bad, Küche und im Duschbereich erwiesen, die in mehreren Schichten aufgetragen wird. Die Oberfläche ist nicht nur wasserdicht, sondern wirkt auch schmutzabweisend und ist beständig gegenüber Ablagerungen, zum Beispiel Kalk und Schimmel. Die Spachtelmasse wird nicht nur versiegelt, sondern vor äußeren Einflüssen geschützt. Die so entstandene pflegeleichte Oberfläche lässt sich ohne großen Aufwand reinigen.



Die Farbgebung gespachtelter Wände und Böden

Bezüglich der Farbgestaltung ist die mineralische Spachtelmasse sehr variabel. Für die gewünschte Farbgebung stehen zahlreiche Farbtöne zur Auswahl. Gefällt die Farbe irgendwann nicht mehr, werden einfach ein bis zwei neue Schichten aufgetragen, wobei sich der Boden nicht mehr als zwei Millimeter erhöht. Fugenlose Flächen werden nicht gestrichen sondern von Hand gespachtelt.

Voraussetzung für fugenlose Flächen

Gespachtelte Flächen eignen sich für nahezu jedes Bad sowie für jede Oberfläche. Attraktiv an dieser Art der Boden- und Wandgestaltung ist ihre Vielseitigkeit, sodass alle Bereiche mit und ohne Fliesen in fugenlose Räume mit exklusiver Optik veredelt werden können. Das gilt für Badezimmer, Küchen, Wohn- und Arbeitsräume ebenso wie für Wellnessbereiche sowie Spa- und Nassräume in Hotels, die von dem raffinierten und edlen Design fugenloser Flächen profitieren. Nahezu jeder Untergrund kann zu einer fugenlosen Fläche umfunktioniert werden. Beispiele für geeignete Untergründe sind Trockenbauplatten, Zementputz-Oberflächen, Anhydrit, Zementestriche sowie alle übrigen Flächen, auf denen sonst Fliesen, Teppichboden, Parkett, Laminat oder PVC-Belag verlegt werden. Notwendige Voraussetzung ist eine sorgfältige und fachmännische Vorbereitung. Nur wenn der Untergrund absolut glatt und makellos ist, kann eine exklusive Optik sichergestellt werden, die für fugenlose Flächen unabdingbar ist.


Beispiel für gespachtelte Flächen: Das fugenlose Bad

Fugenlose Bäder liegen im Trend und sind mittlerweile fester Bestandteil der modernen Badgestaltung und eine echte Alternative zur herkömmlichen Fliese, sowohl im Neubau als auch bei der Badsanierung im Bestand und auf die alten Fliesen. Die Spachtelmasse lässt sich problemlos auf die ursprünglichen Wand- und Bodenfliesen auftragen, sodass es oft nicht notwendig ist, diese vorab zu entfernen, was eine deutliche Zeit- und Arbeitsersparnis bedeutet. Ein weiterer Vorteil ist, dass fugenlose Oberflächen eine geringe Aufbauhöhe von nur wenigen Millimetern haben, sodass das Öffnen der Türe weiterhin möglich ist. Voraussetzung für das Überspachteln von Boden- und Wandfliesen ist, dass die alten Fliesen fachmännisch verklebt wurden, sodass keine Hohlräume vorhanden sind. Sind diese Voraussetzungen nicht erfüllt, müssen die Fliesen vorab entfernt werden, da sie die Qualität der späteren fugenlosen Oberfläche beeinträchtigen können.

Das Ergebnis sind fugenlose, pflegeleichte und rutschfeste Oberflächen, die in ihrem natürlichen Minimalismus viel Raum für Gestaltung und Individualität lassen. Fugenlos mineralisch gespachtelte Oberflächen können glänzend oder matt gestaltet werden. Je nach Lichteinfall und Blickwinkel wirkt die gespachtelte Struktur lebendig und zeitlos.

Fliesenspiegel war gestern. Heute wird die fugenlose Gestaltung von Wänden und Böden auch gerne im Küchenbereich verwendet. Das ist eine ideale Kombination zu den heutigen Küchenmöbeln, sodass Ihre Küche ein modernes und exklusives Flair erhält. Gespachtelte Böden und Wandflächen verschönern nicht nur Bäder und Küchen, sondern auch Wohn- und Arbeitsräume.

Vorteile von gespachtelten Böden

Gespachtelte Böden bieten zahlreiche Vorteile, die sie nicht nur als moderner Bodenbelag, sondern auch gegenüber anderen Bodenbelägen auszeichnen.

Die Vorteile gespachtelter Böden:

  • Leicht zu reinigen und zu pflegen
  • Aufgrund der fehlenden Fugen extrem leichte und zeitsparende Reinigung
  • Variabel hinsichtlich Struktur und Farbe
  • Für sämtliche Wohn- und Arbeitsbereiche, aber auch für die Küche und Nassräume geeignet
  • Elegante und zeitgemäße Wirkung
  • Aufgrund der flächigen Verarbeitung gewinnen Räume an Offenheit und Großzügigkeit
  • für Dusch- und Nassbereiche geeignet da wasserabweisend
  • Durch den geringen Schichtaufbau kein Wärmeverlust und deshalb ideal für Fußbodenheizungen
  • Homogene und ruhige Optik

Insgesamt ist der moderne, fugenlose Industrielook gefragt, der Raum für zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten lässt. Auch eine zweifarbige Verarbeitung ist möglich, um beispielsweise Marmorierungen zu erzielen.

Für ein perfektes Ergebnis sollten diese gespachtelten Oberflächen ausschließlich von geschulten und erfahrenen Verarbeitern ausgeführt werden. Jeder Quadratmeter wird von Hand mehrmals überarbeitet. Dazu braucht es Erfahrung und handwerkliches Geschick sowie die Leidenschaft für diese ganz besonderen Oberflächen. Die Edle Räume Partner stehen Ihnen hier gerne mit Rat und Tat zur Seite.


FAQ - häufig gestellte Fragen

Welche verschiedenen Arten von fugenlosen Bodenbelägen gibt es?

Bei fugenlosen Bodenbelägen wird zwischen Spachtelboden und Gießboden differenziert. Sie unterscheiden sich insbesondere in Bezug auf die Verarbeitung. Der Gießboden wird mit Wasser angerührt. Anschließend wird die Masse auf den vorbereiteten Untergrund gekippt und mit einer Igelwalze bearbeitet. Da sich die Spachtelmasse selbst nivelliert hat der Verarbeiter keinen Einfluss auf Struktur und Zeichnung der Oberfläche. Daher werden Gießböden auch eher in der Industrie eingesetzt, da hier der ästhetische Anspruch deutlich geringer ist.  Ein weiterer Nachteil sind die langen Trocknungszeiten von bis zu einer Woche. Im Gegensatz zum Gießboden kommt der Spachtelboden ohne  größere Mengen an Wasser aus. Gespachtelte Böden werden in mehreren, hauchdünnen Lagen auf den Untergrund gespachtelt. Der Spachtelboden ist in der Verarbeitung aufwendiger wie der Gießboden, da die Spachtelmasse nicht selbst fließt sondern von Hand gleichmäßig und auf Kornstärke über die gesamte Fläche verteilt werden muss. Vorteil des Spachtelbodens gegenüber dem Gießboden besteht darin, dass die Struktur und Zeichnungen in der Oberfläche von der jeweiligen Handschrift des Verarbeiters gesteuert werden können. Deshalb ist jeder fugenlose Spachtelboden ein Unikat und für sich einzigartig.


Wie haltbar sind fugenlose Flächen?

Handelt es sich bei fugenlosen Flächen um einen Wandbelag, kann die Lebensdauer eine Ewigkeit sein. Im Bodenbereich hängt die Langlebigkeit von der richtigen Pflege, von der Art der Nutzung und natürlich von der tatsächlichen Beanspruchung ab. Wie zum Beispiel bei einem Parkettboden, ist auch bei gespachtelten Böden die Versiegelung der Verschleißpunkt. Um den fugenlosen Bodenbelag wieder aufzufrischen, reicht es aus, die Versiegelung zu erneuern, was problemlos möglich ist. Abhängig vom verwendeten Produkt und von einer fachgerechten Verarbeitung sind Rissbildungen nahezu ausgeschlossen.

Was kosten fugenlose Flächen?

Die Kosten für gespachtelte Böden lassen sich nicht ohne Weiteres beziffern. Sie sind einmal abhängig vom vorhandenen Untergrund und den damit verbundenen Vorarbeiten. Einfluss auf die Kosten nehmen außerdem die Größe der Flächen, die Farbgebung sowie die verwendeten Materialien. Ein fugenloser Boden ist nicht günstiger als ein Fliesen- oder  Parkettboden. Entscheidend für die Preisgestaltung bei fugenlosen Oberflächen ist die notwendige Arbeitszeit. Immerhin sind vier bis sechs Arbeitsschritte notwendig, um fugenlose Flächen herzustellen. Die Optik des Bodenbelags ist maßgeblich abhängig von einer fachgerechten Ausführung und von den verwendeten Materialien. Auf günstige Angebote und die Verwendung minderwertiger Materialien sollte deshalb verzichtet werden.


Wie werden fugenlose Flächen gereinigt?

Insbesondere im Nassbereich, zum Beispiel für die Dusche, reicht ein feuchtes Microfasertuch vollkommen aus. Auch ein sanfter Seifenreiniger kann verwendet werden. Diesbezüglich sollten Sie auf einen mittleren pH-Wert (6-8) achten. Je niedriger der pH-Wert ist, umso säurehaltiger ist das Produkt. Umgekehrt ist ein hoher pH-Wert ein Indikator für einen basischen Reiniger. Auf Glanzmittel oder chemische Reiniger sollten Sie sowohl im Nassbereich als auch bei gespachtelten Böden verzichten. Grund ist, dass sie die Versiegelung angreifen können, sodass der ursprüngliche Schutz gegen Verschmutzung und bei hoher Beanspruchung nicht mehr sichergestellt ist. Fragen Sie nach einem entsprechenden Reinigungsmittel den ausführenden Handwerksfachbetrieb, ein Kompetenter Verarbeiter kann Ihnen auch hier behilflich sein. Grundsätzlich haben gespachtelte Böden eine glatte Oberfläche, die leicht zu reinigen ist. Aufgrund der Versiegelung perlt das Wasser ab. Der entscheidende Vorteil ist, dass sie eine aus mineralischem Material hergestellte Bodenfläche oder Wandfläche haben, die sehr pflegeleicht ist.

Was schadet gespachtelten Flächen?

Es gibt einige Besonderheiten, die Sie bei gespachtelten Flächen in Nassräumen beachten sollten:

  • Verzichten Sie insbesondere in Nassräumen auf scharfe Reiniger.
  • Verwenden Sie keine scharfen Gegenstände für gespachtelte Flächen in Nassräumen, zum Beispiel Kratz- oder Scheuerschwämme.
  • Achten Sie bei der Verwendung von chemischen Produkten darauf, dass diese nicht mit dem Boden in Berührung kommen. Das gilt zum Beispiel für Haarfärbemittel sowie für Terpentin.
  • In der Küche verwendete aggressive Stoffe können infolge einer längeren Einwirkzeit durch Staunässe die Versiegelung des gespachtelten Boden angreifen und zu Verfärbungen führen. Das gilt zum Beispiel für Kaffee, Rotwein, Tee, für Curry-, Paprika- und Kurkuma-Gewürz.
  • Ziehen oder schieben sie keine schweren Gegenstände (Kühlschrank, Klavier, Tische etc.)  über den Boden
  • Allgemein empfehlen sich Filzgleiter für alle schweren Gegenstände die auf die gespachtelten Oberflächen gestellt werden

Hat ein fugenloses Bad wirklich keine Fugen?

Schwachpunkt von Fliesen ist das Ansammeln von Schmutz sowie die Bildung von Schimmel in den Fugen zwischen den Fliesen. Demgegenüber sind Badezimmer mit fugenlosen Wänden und Böden deutlich im Vorteil. Tatsächlich gibt es auch in fugenlosen Bädern Fugen, da die Bewegungsfugen beibehalten werden müssen. Sie verlaufen bei einem fugenlosen Bad meistens zwischen den Wandanschlüssen sowie vom Fußboden zur Wand. Damit sie nicht sichtbar sind, werden sie mit hochwertigem und farblich passendem Silikon versiegelt, das mit der Farbe des Boden- oder Wandbelags nahezu identisch ist. Bei diesen Fugen handelt es sich um sogenannte Wartungsfugen, die auch in jedem gefliesten Bad zu finden sind. Ein klassisches Beispiel sind auch Estrichfugen die ebenfalls übernommen werden müssen. Im Neubau empfiehlt es sich, vor der Verlegung des Estrichs einen Fugenplan zu erstellen um die notwendigen Bauteilfugen entsprechend zu setzen. Eine gute Planung ist sowohl im Bereich des Estrichs als auch im Bad für Armaturen und sämtliche Anschlüsse notwendig, da hier meist mit einem herkömmlichen Fliesenbelag und einer entsprechenden Aufbauhöhe von weit über 1 cm geplant wird.
 

Sind Kombinationen mit anderen Materialien möglich?

Wer sich nicht von Fliesen trennen mag, kann gespachtelte Flächen problemlos mit Fliesen und anderen Materialien kombinieren. Ebenso ist es in Bad und Küche möglich, nur einen Teil der Flächen zu spachteln. Der individuellen Gestaltung sind somit keine Grenzen gesetzt. Die unterschiedlichen Aufbauhöhen können durch entsprechende Vorarbeiten angeglichen werden und fallen somit optisch nicht ins Gewicht.