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Holzböden

Holz kommt nie aus der Mode – auch nicht bei der Raumgestaltung! Nachhaltig, langlebig, ausdauernd. Das sind qualitative Holzböden. Aus einer Vielzahl von Hölzern und Verarbeitungsmethoden wählen Sie den Boden, der zu Ihnen und Ihren Ansprüchen passt. Mehr erfahren.

Holzböden: Verschiedene Arten von Parkettböden und Holzdielen

Holzdielen aus hellem und geseiftem Kiefernholz, rustikale Landhausdielen aus dunkler geräucherter Eiche, edle Parkettböden oder Intarsienparkett als die edelste Variante unter den Parkettböden sind nur einige Möglichkeiten für die vielfältige Gestaltung von Holzböden. So verschiedenartig sie sind - eines haben sie gemeinsam: Die warme Wirkung dieses natürlichen Materials und seine Langlebigkeit. Bei Abnutzungserscheinungen lässt sich die oberste Schicht abschleifen und der Holzboden neu versiegeln. Welche Holzböden es gibt und welche Vorzüge sie haben - mehr dazu hier.

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Holzböden: Parkett in verschiedenen Varianten

Für Parkettböden wird meistens das harte Holz von Laubbäumen verarbeitet, das in Form gesägt und in unterschiedlichen Verlegemustern zusammengesetzt wird. Parkettboden zeichnet sich als natürlicher Holzboden durch seine Robustheit und Langlebigkeit aus. Zu den klassischen Holzböden gehören Parkettböden aus Nussbaum, Buche und Eiche. Doch auch exotischere Varianten werden verarbeitet, zum Beispiel zu Bambus-Parkett oder Olivenholz-Parkett.

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Es werden unter anderem diese Parkettarten unterschieden:

  • Mehrschichtparkett
  • Landhausdielen
  • Massivholzparkett
  • Industrieparkett
  • Stabparkett
  • Mosaikparkett
  • Eichenparkett
  • Buchenparkett

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1. Mehrschichtparkett - das Parkett aus drei Schichten

Mehrschichtparkett wird auch Fertigparkett genannt und besteht aus versiegelten Dielen oder Stücken, die wohnfertig aufbereitet sind. Dazu gehört eine vom Hersteller präzise gefertigte Nut- und Federverbindung, die ein sauberes und fugenfreies Verlegen möglich macht. Holzböden, die aus Mehrschichtparkett gefertigt sind, bestehen aus drei Schichten, nämlich dem unteren Gegenzug aus Weichholz-Furnier, einer Mittellage aus Echtholz sowie einer oberen Schicht, die zusammen eine Dicke von 10 bis 14 Millimetern aufweisen. Das bedeutet, dass lediglich die obere Schicht aus teurerem Edelholz gefertigt ist. Die individuelle Note tritt beim Mehrschichtparkett aufgrund der Massenproduktion zugunsten des Preises zurück. Außerdem ist Mehrschichtparkett durch seine Herstellung weniger robust als Massivparkett. Von Vorteil ist, dass eine abschließende Behandlung mit Öl oder Wachs entbehrlich ist.

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2. Landhausdielen - die wandlungsfähigen Holzböden

Landhausdielen erzeugen eine großzügige Raumwirkung. Aufgrund ihrer Wandlungsfähigkeit passen diese Holzböden in ein elegantes Wohnambiente, in ein Haus im Landhausstil und in rustikal eingerichtete Wohnungen. Helle Eichendielen sind als Landhausdielen beliebt und lassen sich mit Möbeln in Weiß oder in kräftigen Farben bestens in Szene setzen. Landhausdielen wirken allein durch ihre Optik und sollten deshalb nicht von einem Teppich bedeckt oder mit Möbeln zugestellt werden. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass sie pflegeleicht sind. Regelmäßiges Staubsaugen oder Fegen sowie gelegentliches Wischen mit wenig Wasser und holzpflegenden Reinigungsmitteln reichen vollkommen aus, um die Langlebigkeit von Landhausdielen zu fördern.

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3. Massivholzparkett - stabil, robust und nachhaltig

Massivholzparkett trägt diesen Namen, weil es aus einer durchgängigen Schicht aus massivem Hartholz besteht. Üblicherweise wird es vollflächig verklebt, anschließend geschliffen und abschließend einer Oberflächenbehandlung mit Öl, Wachs oder Lack unterzogen. Aufgrund der Beschaffenheit des Holzes, der Verlegetechnik und der Verklebung gehört Massivholzparkett zu den Holzböden, die sehr stabil und robust sind und eine Haltbarkeit von mindestens zehn Jahren haben. Da es sich um Massivholz handelt, ist es möglich, den Holzboden mehrfach zu sanieren, ihn also abzuschleifen und erneut mit Wachs, Öl oder Lack zu versiegeln. Bei der Renovierung von Holzböden werden rund ein 0,5 Millimeter der Nutzschicht abgetragen. Wird mit dem Massivholzparkett eine Fußbodenheizung überdeckt, sollten Sie sich für eine Holzart entscheiden, die unter der Einwirkung von Hitze ihre Form nicht verliert, zum Beispiel Eichen- oder Nussbaumparkett.

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4. Industrieparkett - immer beliebter für private Wohnräume

Industrieparkett ist auch bekannt unter dem Namen Hochkantlamellenparkett. Es besteht aus einzelnen Holzlamellen, die hochkant angeordnet sind, wodurch diese Holzböden eine Dicke von 22 Millimetern erreichen. Durch seine Beschaffenheit ist Industrieparkett ein preisgünstiges und sehr robustes Parkett, das mehrfach abgeschliffen und neben privaten Wohnräumen auch für öffentliche Gebäude und Werkstätten verwendet werden kann.

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5. Stabparkett mit einer Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten

Holzböden aus Stabparkett sind mit einer Dicke zwischen 14 und 22 Millimetern und einer Länge von 250 bis 600 Millimetern aus Vollholz nahezu unverwüstlich. Länge und Breite der Parkettstäbe können variiert werden, sodass Stabparkett eine Vielzahl von Gestaltungsmöglichkeiten und Verlegemustern bietet. Beliebt sind vor allem das Würfelparkett und das Fischgrät-Parkett, aber auch das Schachbrettmuster sowie der englische und der unregelmäßige Verband. Besondere Effekte werden durch die Kombination verschiedener Holzarten, die unterschiedliche Farben aufweisen, erzielt. Üblicherweise werden die einzelnen Elemente vollflächig auf dem glatten Unterboden oder Estrich verklebt. Handelt es sich um einen Untergrund aus Holz, kann Stabparkett auch vernagelt werden.

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6. Mosaikparkett - auch für Fußbodenheizungen geeignet

Mosaikparkett ist mit 8 Millimetern Dicke deutlich dünner als beispielsweise Stabparkett und zeichnet sich dennoch durch Langlebigkeit aus. Länge und Breite von Mosaikparkett variiert zwischen 16,5 und 2,5 Zentimetern. Die Vollholzlamellen werden werkseitig durch eine Trägerplatte oder ein Klebenetz auf der Unterseite zu größeren Einheiten zusammengefasst und mit unterschiedlichen Mustern zusammengehalten. Meistens handelt es sich um fünf Lamellen oder um den Zusammenschluss als Parallelverband, als Fischgrät oder Schiffsverband. Mosaikparkett wird in einer Vielzahl von Holzarten, Verlegemustern und Sortierungen angeboten. Seine geringe Bauhöhe sorgt dafür, dass sich Mosaikparkett auch als Bodenbelag für Fußbodenheizungen eignet.

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7. Eichenparkett - die mit Abstand beliebteste Holzart

Die für Holzböden beliebteste Holzart ist Eichenholz. Das gilt auch für die Herstellung von Parkett. Auch hier nimmt Eichenholz mit rund drei Viertel den höchsten Produktionsanteil ein. Dafür gibt es einen guten Grund, denn Eiche weist für Holzböden ideale Eigenschaften auf. Eichenholz ist von hoher Dichte und deshalb hart und schwer, sodass es einen hohen Abnutzungswiderstand hat. Insoweit eignet sich Eichenparkett nicht nur für private Immobilien, sondern auch für gewerblich genutzte Gebäude und auch für Turnhallen. Tatsächlich kann es auch als Feuchtraumparkett in Badezimmern oder Küchen verlegt werden. Da es sich um Holz aus heimischen Forsten handelt, ist es auch ökologisch unbedenklich.

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8. Buchenparkett

Im Gegensatz zu Eichenparkett ist Buchenholz wegen seiner Helligkeit beliebt. Da es sich um eine heimische Holzart handelt, ist es ebenfalls nachhaltig und umweltfreundlich. Von seiner Beschaffenheit ist Buchenholz weicher als Eichenholz. Es kommt insbesondere in Verbindung mit modernen Einrichtungsstilen wunderbar zur Geltung und setzt optisch wichtige Akzente. Holzböden aus Buche verleihen Räumen eine sehr individuelle und charaktervolle Note.

 

Das sind längst nicht alle Holzarten, die für Parkettböden verwendet werden. Es gibt beispielsweise auch Olivenholzparkett, das durch seine warme Ausstrahlung und natürliche Optik überzeugt und sich insbesondere für Einrichtungen im mediterranen Look eignet. Holzböden aus Olivenholz zeichnen sich durch eine exzellente Haltbarkeit und Strapazierfähigkeit aus. Die Vielfalt der für Parkettböden geeigneten Holzarten reicht darüber hinaus vom weißlichen Ahorn, dem hellen bis gelblich oder weißrötlichen Holz der Esche und den gelblichen sowie leicht grau oder rötlichen Tönen von Ahornholz über die rötliche Kirsche und Buche sowie die dunkleren Brauntöne der Eiche bis zum nahezu schwarzen Holz der Wenge. Auch Birkenholz und Nussbaum können für Parkettböden verwendet werden ebenso wie die typischen Vertreter von weichen Nadelhölzern, zum Beispiel Kiefer, Fichte und Lärche. Möglich ist auch eine Kombination aus verschiedenen Hölzern, die im Ergebnis abwechslungsreiche Holzböden erzeugen und zu einer sehr individuellen Raumgestaltung beitragen.

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Dielenböden - auch für eine hohe mechanische Beanspruchung

Holzböden gibt es auch in Form von Dielenböden, bei denen es sich um gespundete, mit Nut und Feder versehene Bretter handelt. Für Holzböden aus Hobeldielen werden insbesondere Bretter aus heimischen Holzarten verwendet. Dazu gehören Nadelhölzer wie Tanne, Fichte, Kiefer, Lärche und die Douglasie, aber auch Laubbäume wie Eiche, Buche, Esche, Ahorn und die Kirsche. Für Dielenböden besonders geeignet sind Holzbretter, die aufrechtstehende Jahresringe aufweisen. Sie zeichnen sich durch ein gutes Stehvermögen und eine größere Festigkeit aus. Die Dicke der Bretter variiert zwischen 2 und 2,5 Zentimetern, sodass sie mehrere Male im Rahmen einer Sanierung abgeschliffen werden können. Die Wärmeableitung ist gering, sodass Dielenböden fußwarm sind. Weitere Qualitätsmerkmale sind neben gut isolierenden Eigenschaften eine geringe elektrische Leitfähigkeit sowie eine angenehme Oberflächentemperatur. Außerdem haben Dielenböden die Fähigkeit, Feuchtigkeitsschwankungen der Raumluft auszugleichen. Insoweit eignen sie sich auch für die Altbausanierung.

Im Vergleich mit Parkettböden sind Dielenböden rustikaler. Das gilt insbesondere in Bezug auf die Oberflächenbehandlung, sodass sie gegenüber mechanischer Beanspruchung weniger empfindlich sind. Aufgrund der notwendigen speziellen Unterkonstruktion fällt der Fußbodenaufbau insgesamt höher aus als bei anderen Holzböden, wobei spezielle Dämmstreifen für eine gute Trittschalldämmung sorgen.

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Versiegelung und Pflege von Holzböden

Nach dem Verlegen von Parkettböden erfolgt eine Oberflächenbehandlung, wobei Parkettarbeiten in der DIN 18356 VOB Teil C normiert sind. Ziel der Versiegelung von Holzböden ist, das Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz zu verhindern. Maßgeblich für die Wahl der Oberflächenbehandlung sind der Verwendungszweck des Raums sowie die zu erwartende Beanspruchung. Insoweit gibt es mehrere Wahlmöglichkeiten, nämlich die Versiegelung mit Lacken oder Harzen sowie die Oberflächenbehandlung mit Ölen und Wachsen.

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1. Versiegelung mit Lacken oder Ölkunstharzen

Das Versiegeln mit Lack erzeugt eine feste Verschleißschicht. Sie schützt vor Kratzern und Abrieb und verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit und Schmutz. Mit der Stärke der Schutzschicht erhöht sich auch die Haltbarkeit. Die verschiedenen Versiegelungen, die unmittelbar nach dem Abschleifen der Holzböden erfolgen, unterscheiden sich in Bezug auf ihre chemische Zusammensetzung, ihre Verarbeitung und ihrer optischen Eigenschaften. Sie reichen von matt über halbmatt bis zu glänzend. Holz kann unter einer versiegelten Oberfläche nicht atmen, sodass diese wesentliche Eigenschaft von Holzböden nicht zum Tragen kommt. Neben Lacken ist auch eine Versiegelung der Holzoberflächen mit Harzen möglich, zum Beispiel mit Ölkunstharzen. Sie haben den Vorteil, dass Holzdielen nicht verkleben.

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2. Ölen und Wachsen

Beim Ölen und Wachsen bleiben die Poren offen. Das Holz wird imprägniert und verfestigt die Oberfläche der Holzböden. Dabei kommen die Farben und die Struktur des für Holzböden verwendeten Holzes besonders gut zur Geltung. Optisch sehr schön ist auch der sanfte und seidige Schimmer, den der Boden durch Ölen oder Wachsen erhält. Bei dieser Art der Oberflächenbehandlung von Holzböden kann auch weiterhin Wasser in das Holz eindringen. Auch Säuren, Lösungsmittel, Laugen und scharfe Reinigungsmittel können den Holzboden trotz der Behandlung mit Öl oder Wachs angreifen. Öl und Wachs können auch miteinander kombiniert werden. Für die Oberflächenbehandlung von Holzböden eignen sich das Heißeinbrennen bei 160 oder das Heißwachsen bei 80 Grad Celsius.

 

Kommt es im Laufe der Jahre zu Beschädigungen, können beschädigte Lackoberflächen oder mit Kunstharz behandelte Holzböden geschliffen und erneut versiegelt werden. Gleiches gilt für Schäden auf Holzböden, die mit Öl oder Wachs behandelt worden sind. Auch hier reichen leichtes Nachschleifen und erneutes Wachsen und Ölen aus, damit der Holzboden wieder wie neu aussieht.

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Sie haben Fragen zu Holzböden oder wünschen eine ausführliche Beratung, welcher Holzboden sich für Ihre Zwecke eignet? Gerne versorgen wir Sie mit allen wichtigen Informationen - kontaktieren Sie uns!

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