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Tapete im Bad

Eine Tapete in der Dusche im harmonischen Zusammenspiel mit einer fugenlos gespachtelten Oberfläche ist der Eyecatcher für Ihr Bad. Die dafür entwickelte Tapete wird mit einer speziellen Versiegelung versehen. So kann kein Wasser ins Mauerwerk gelangen und dem ausgiebigen Duschvergnügen steht nichts mehr im Weg. So wird aus einem Bad eine echte Wellnessoase. Mehr erfahren!

Ratgeber: Tapeten im Bad - welche Qualitäten sich eignen und wie sie angebracht werden

Die Gestaltungsmöglichkeiten für Badezimmer sind vielfältig. Und so müssen es nicht immer gespachtelte Oberflächen oder Fliesen sein, die die Wände von Badezimmern zieren. Sie können auch tapeziert werden, sodass sich die Auswahl an unterschiedlichen Farben und Designs um ein Vielfaches erhöht. Welche Tapete für das Bad geeignet ist, wodurch sich die jeweiligen Qualitäten auszeichnen und welche Möglichkeiten es gibt, Fliesen zu tapezieren - wir haben alle wichtigen Informationen für Sie in einem Ratgeber zusammengefasst.

Tapten in der Dusche und im direkten Nassbereich

Unter Einsatz hochmoderner Vliesträger Tapeten ist es heutzutage möglich, Tapeten direkt in der Dusche und im Nassbereich einzusetzen. Die von uns eingesetzten Wandbeläge des Herstellers Wall & Deco sind in diesem Bereich Vorreiter und Marktführer. Eine spezielle Versiegelung macht die Tapete wasserabweisend und dicht. Der Untergrund muss entsprechend der aktuell gültigen Abdichtungsnormen abgedichtet und vorbereitet werden. Anschließend werden die Tapeten mit einem speziellen Kleister auf die gewünschte Oberfläche tapeziert. Nach ausreichender Trocknung erfolgt eine zweilagige Versiegelung mit einem zweikomponentigen Polyurethanlack.


Anforderungen an eine Tapete im Bad

Eigentlich sind Badezimmer in Wohnungen und Hotels Trockenräume. Immer mehr Duschen sind jedoch mit Bodenabläufen ausgestattet beziehungsweise barrierefrei gebaut. Das macht sie nach DIN 18195 zu Nassräumen. Danach ist ein Innenraum, in dem aufgrund der Nutzung Wasser in einer Menge anfällt die eine Fußbodenentwässerung erforderlich macht, ein Nassraum. Das hat Auswirkungen auf die verwendeten Baumaterialien, zum Beispiel auf die notwendigen Abdichtungen für den Estrich und natürlich auch für die Qualität einer Tapete im Bad. Grund ist, dass bei Nassräumen die Belastung mit Spritzwasser, mit flüssigem Wasser, Druckwasser und einer hohen Luftfeuchtigkeit mit all ihren Auswirkungen im Mittelpunkt steht. Insoweit muss die Wand- und Deckengestaltung von Badezimmern hohen Anforderungen genügen. Das gilt sowohl für die eingesetzten Putzsysteme oder Wandfarbe als auch für eine Tapete im Bad, bei deren Wahl der Feuchtigkeitsschutz berücksichtigt werden muss. Hinzu kommt, dass die Belastung nicht im ganzen Badezimmer einheitlich ist. Eine Tapete im Badezimmer muss nicht nur Wasserdampf verkraften. Sie sollte schnell und gut abtrocknen und nicht zur Schimmelbildung neigen. Die Bereiche um die Badewanne und um das Waschbecken müssen überdies Spritzer und Seifenwasser aushalten. Eine Tapete im Bad sollte deshalb abriebfest beziehungsweise scheuerfest sein.

 

Qualitätsmerkmale aufweisen, zu denen diese gehören:

Eine Tapete im Badezimmer muss Spritzwasser und einer hohen Luftfeuchtigkeit standhalten. Um diese Anforderungen erfüllen zu können, sollten Tapeten in Feuchträumen bestimmte Qualitätsmerkmale aufweisen, zu denen diese gehören:

  • Waschbeständig: Von einer waschbeständigen Tapete im Bad lassen sich Wasserflecken und Schmutzpartikel vorsichtig mit einem feuchten Tuch entfernen. Unterstützend kann auch Seifenwasser verwendet werden.
  • Hochwaschbeständig: Ebenso wie bei einer waschbeständigen Tapete lassen sich auch bei einer hochwaschbeständigen die meisten Flecken mit einem feuchten Tuch oder mit Seifenwasser entfernen.
  • Scheuerbeständig: Eine Tapete im Bad sollte außerdem scheuerbeständig sind. Das hat den Vorteil, dass sich Wasserflecken und Schmutz mit einem Schwamm oder einer weichen Bürste entfernen lassen. Auch ein mildes Reinigungs- oder Scheuermittel kann verwendet werden.
  • Hochscheuerbeständig: Ist eine Tapete für das Badezimmer hochscheuerbeständig, kann sie intensiv mit einer weichen Bürste oder mit einem milden Reinigungs- oder Scheuermittel behandelt werden. Auf diese Weise lassen sich Wasserflecken und Schmutz problemlos entfernen.

Welche Tapeten nicht für das Badezimmer geeignet sind

Tapeten, die größtenteils aus Zellulose bestehen, zum Beispiel Raufasertapeten und sonstige Papiertapeten, eignen sich aufgrund der klimatischen Verhältnisse nicht für ein Badezimmer. Grund ist, dass sie sich unter dem Einfluss von Wasserdampf und Luftfeuchtigkeit ausdehnen und deshalb Falten werfen und sich ablösen können. Ebenfalls Vorsicht geboten ist bei Kunststofftapeten. Deren Oberflächen verfügen zwar über einen ausgezeichneten Feuchtigkeitsschutz, und sie lassen sich sogar abwaschen. Allerdings sind Kunststofftapeten absolut dampfdicht. Das bedeutet, dass Feuchtigkeit, die an den Rändern oder durch kleine Risse oder Nagellöcher eindringt schlecht verdunstet, sodass es hinter der Tapete zu Schimmelbildung kommen kann.


Welche Tapete für das Badezimmer geeignet ist

Wesentlich robuster sind Vinyltapeten, Vliestapeten und Glasfasertapeten, die pflegeleicht sind und der Feuchtigkeit im Bad standhalten. Wichtig ist, bei der Wahl für die Tapete im Badezimmer auf den Hinweis "für Feuchträume geeignet" zu achten. Was für die Tapete im Bad gilt, bezieht sich auch auf den Tapetenkleister, der ebenfalls beständig gegen Feuchtigkeit sein muss.

1. Tapete im Bad aus Vlies

Vliestapeten gehören mit Abstand zu den am häufigsten gekauften Tapeten. Sie lassen sich nicht nur leicht verarbeiten, sondern punkten auch mit einer großen Auswahl und einer Vielzahl an unterschiedlichen Designs und Farben. Anders als Papiertapeten, die aus Papier und Holzfasern bestehen, haben Vliestapeten als Trägermaterial Textilfasern und Zellulose. Diese Zusammensetzung macht sie strapazierfähig, sodass sie sich auch als Tapete für das Bad eignen.

Die Vorteile von Vliestapeten für das Badezimmer:

  • Vliestapeten gibt es in einer großen Auswahl.
  • Vliestapeten lassen sich einfach von der Wand wieder abziehen.
  • Sie ermöglichen schnelles und einfaches Renovieren.
  • Vliestapeten sind formstabil.
  • Kleine Unebenheiten werden nicht sichtbar.
  • Vliestapeten können, müssen jedoch nicht überstrichen werden.
  • Sie sind schwer entflammbar.
  • Vliestapeten sind atmungsaktiv.

Tapeten aus Vlies gibt es in einfacher Verputzoptik, in Steinoptik, mit grafischen Dekoren, als Fototapete mit natürlichen oder urbanen Motiven, mit opulenten Blumendesigns und einer Vielzahl von weiteren Mustern. Manche haben unterschiedliche Oberflächenstrukturen, die von dezent bis zu einer auffälligen Struktur reichen oder mit feinen bis groben Mustern versehen sind. Darüber hinaus ist es möglich, eigene Fotos als Tapete im Bad zu präsentieren.

Aufgrund ihrer festen Trägerstruktur lassen sich Vliestapeten einfach am Stück wieder abziehen, wenn das Badezimmer neu tapeziert werden soll. Das ist ein entscheidender Vorteil gegenüber Papiertapeten, die in mühsamer Kleinarbeit aufgeweicht und abgekratzt werden müssen. Insoweit ist es möglich, eine Vliestapete schnell und einfach im Badezimmer anzubringen. Das funktioniert mithilfe der sogenannten Wandklebetechnik, weil der Vliestapetenkleber direkt auf der Wand verteilt und die Tapete im Bad direkt aufgeklebt werden kann. Ein Tapetenwechsel ist dank Vliestapeten keine große Sache mehr.

Vliestapeten zeichnen sich durch Formstabilität aus, sodass sie nicht nur gut haften, sondern auch an den Rändern keine Wellen schlagen. Kleine Unebenheiten und Risse im Untergrund sind aufgrund der festen Struktur von Vliestapeten nicht sichtbar. Aufgrund ihrer Materialbeschaffenheit sind Tapeten aus Vlies schwer entflammbar. Sie zeichnen sich durch Atmungsaktivität aus. Das bedeutet, dass sie widerstandsfähig gegenüber Feuchtigkeit und Dampf sind, sodass sie sich als Tapete für das Bad hervorragend eignen.

2. Tapete im Bad aus Glasfaser

Glasfasertapeten werden auch Glasgewebetapeten genannt. Sie gelten als die stabilsten und strapazierfähigsten Tapeten überhaupt. Sie zeichnen sich durch eine hohe Reißfestigkeit, durch Zug- und Stoßfestigkeit aus. Das sind jedoch nicht die einzigen positiven Eigenschaften von Glasfasertapeten.

Die positiven Eigenschaften von Glasfasertapeten:

  • Glasfasertapeten eignen sich als Tapete für das Badezimmer, weil sie wasserabweisend sind.
  • Sie zeichnen sich durch eine lange Lebensdauer aus, was an ihrer dichten Struktur liegt.
  • Sie sind äußerst strapazierfähig sowie stoß-, reiß- und zugfest, denn sie sind sieben Mal stabiler als klassische Papiertapeten und überdies verrottungsresistent.
  • Tapeten aus Glasfaser zeichnen sich durch Formstabilität aus.
  • Sie sind unempfindlich gegenüber Spritz- und Kondenswasser sowie gegen Nässe.
  • Glasfasertapeten lassen sich leicht und vor allem gründlich reinigen.
  • Im Gegensatz zu Fliesen hat diese Tapete für das Bad den Vorteil, dass sie keine Fugen besitzt, in denen sich Bakterien oder Pilzsporen sammeln können.
  • Sie sind verrottungsbeständig und resistent gegenüber Feuchtigkeit und Schimmel sowie gegen Algen und Fäulnisbakterien.
  • Die Glasfasertapete kann als Tapete im Badezimmer abgewaschen und desinfiziert werden, was sich auch als Vorteil für Allergiker erweist.
  • Sie widersteht selbst stärksten mechanischen Belastungen und ist beständig gegenüber Scheuer- und Desinfektionsmitteln.
  • Laut DIN 4102 gehören Glasfasertapeten in die Brandschutzklasse 1. Das bedeutet, dass sie schwer entflammbar sind. Bei der Herstellung werden keine brandhemmenden und toxischen Zusätze verwendet, sodass im Falle eines Brandes keine Giftgase entstehen.
  • Aufgrund ihrer stabilen Struktur können Glasfasertapeten als Armierung verwendet werden und kleinere Löcher und Risse sowie andere Fehlstellen in der Wand mühelos überbrücken, sodass bei halbwegs glatten Oberflächen auf eine aufwändige Verspachtelung verzichtet werden kann. Aufgrund ihrer mineralischen Grundsubstanz verbinden sich Glasfasertapeten so stark mit dem Putzgrund, dass sie nahtlos ineinander übergehen.

Das sind die Gründe, warum Glasfasertapeten oftmals in stark frequentierten Gebäuden verwendet werden, unter anderem in Arztpraxen und Krankenhäusern, öffentlichen Gebäuden, Fluren und Treppenhäusern, Feuchträumen sowie in Räumen mit einer erhöhten Feuchtebelastung, zum Beispiel als Tapete im Badezimmer und in der Küche. Eine Tapete aus Glasfaser kann auch mit Lackfarbe überstrichen wird, sodass sie nahezu steril ist. Latexfarbe oder seidenglänzender Dispersionslack verleihen der Tapete im Badezimmer einen sehr edlen Charakter.

Tapete im Bad - auf Fliesen tapezieren?

Um eine Tapete im Bad anbringen zu können, braucht es einen Untergrund beziehungsweise Wände, die trocken, sauber, trag- und saugfähig sowie hinreichend eben sind. Wie bereits ausgeführt wurde, kommt es bei der Wahl der Tapete für das Badezimmer darauf an, dass sie eine hervorragende Wasserbeständigkeit aufweist. Um die Haftkraft einer Tapete im Bad zu erhöhen, kann der Kleistermasse auch Dispersionskleber zugesetzt werden, den es in verschiedenen Ausführungen mit unterschiedlich langen Aushärtungs- und Trocknungszeiten gibt. Ist das Badezimmer gefliest stellt sich die Frage ob es möglich ist, eine Tapete im Bad auf Fliesen anzubringen. Es gibt drei verschiedene Möglichkeiten, geflieste Wände im Bad zu tapezieren:

  • Alte Fliesen entfernen, neu verputzen und tapezieren
  • Fliesenspiegel glätten und mit einer Tapete überkleben
  • Gipskartonplatten anbringen und übertapezieren

1. Fliesen entfernen und tapezieren

Die erste Variante ist die aufwändigste und auch die Methode, die am meisten Schmutz und Staub erzeugt. Die alten Fliesen werden abgeschlagen und zusammen mit dem Fliesenkleber vollständig entfernt. Anschließend wird die Wand neu verputzt und eine neue Tapete im Bad angebracht. Diese Lösung kommt immer dann in Betracht, wenn die alten Fliesen in der Grundsubstanz marode sind, Risse aufweisen, nicht mehr zuverlässig haften und gegebenenfalls Schimmel aufweisen.

2. Fliesenspiegel anrauen oder grundieren und tapezieren

Bei dieser Variante ist es nicht erforderlich, die Fliesen zu entfernen. Damit die Tapete im Bad am Fliesenspiegel haftet, wird dieser vorab angeraut und grundiert. Zum Anrauen wird ein professionale Fräße verwendet. Anschließend werden die Fliesen mit einer Spezialgrundierung behandelt, der die Oberfläche darauf vorbereitet, um die Tapete im Bad anzubringen. Wichtig beim Anrauen oder Grundieren ist allerdings, dass die Fugen verspachtelt werden, um eine ebene Oberfläche zu erhalten. Verwendet werden können Fliesenkleber oder Spachtelmasse, die abschließend geschliffen beziehungsweise geglättet werden. Anstelle des Abschleifens und Spachtelns kann alternativ ein Untergrundvlies verwendet werden, das als Untertapete für die Tapete im Bad fungiert und eine ebene und saugfähige Fläche schafft.

3. Gipskartonplatten anbringen und tapezieren

Eine sehr saubere Methode eine Tapete im Bad auf Fliesen anzubringen sind Gipskartonplatten die übertapeziert werden. Dabei handelt es sich um eine Verkleidung, bei der die Fliesen nicht behandelt oder beschädigt werden. Das bedeutet, dass Gipskartonplatten zu einem späteren Zeitpunkt wieder entfernt werden können. Sie werden mithilfe eines Bauklebers auf die Fliesen aufgebracht, sodass die Wandoberfläche durch die Plattenverkleidung etwas in den Raum rückt, was bei Anschlüssen und Armaturen entsprechend berücksichtigt werden muss.


Die individuelle Tapete

Die Auswahl an verschiedenen Farben und Mustern kennt bei modernen Wandbelägen kaum Grenzen. Da jede Tapete individuell aus Maß und für die entsprechende Oberfläche angefertigt wird, ist es ebenso möglich Änderungen nach persönlichen Wünschen umzusetzen. So können Farbtöne verändert, Motive dupliziert, verschoben oder komplett entfernt werden. Es wäre doch schade, wenn das gewünschte Motiv oder ein gewünschtes Detail hinter dem bestehenden Möbelstück verschwindet. Auch ist es möglich eigene Fotos als Tapete anfertigen zu lassen. Eine vorherige Simulation der ausgewählten Tapete unterstützt das Vorstellungsvermögen und erleichtert zudem den Weg zur Entscheidungsfindung.