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Wandmalerei

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Wandmalerei - Wände mit einem Höchstmaß an Individualität

Wandmalerei ist keine Erfindung unserer Zeit, sondern reicht weit zurück in die Vergangenheit. In der Moderne lebte sie in Deutschland insbesondere in den 60iger Jahren wieder auf. 600 Quadratmeter maß das 1968 von den Künstlern Dieter Glasmacher und Werner Nöfer in St. Pauli erstellte Wandbild, das zu den größten Wandbildern in Europa zählt. Auch in der Innenarchitektur gewannen Wandmalereien insbesondere im Jugendstil an Bedeutung, die sich, abgesehen von wenigen Ausnahmen, wieder verloren.

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Wandmalerei in der Innenarchitektur

Erst Mitte der 80iger Jahre fand eine Wiederbelebung der Wandmalerei in der Innenarchitektur statt. Grund war die als kühl empfundene minimalistische Raumgestaltung, die dem Lebensgefühl der 80iger Jahre widersprach. Es brauchte allerdings noch bis in die 90iger Jahre, in denen sich die farbliche Gestaltung von Wänden manifestierte und die Wandmalerei in der Innenarchitektur wieder deutlich an Bedeutung gewann. Es waren vor allem neu entwickelte und leichte Farben, die für das Bemalen von Wänden verwendet wurden, wozu insbesondere feuchtraumgeeignete Acrylfarben gehörten. Dementsprechend frei fühlten sich die Künstler, die einen unkomplizierten und freien Umgang mit den Farben und den daraus entwickelten Darstellungen pflegten. Seit den 90iger Jahren haben sich Malereien in Form von Wanddekorationen als zeitgenössisches Element der Wohnkultur wieder fest etabliert.

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Die verschiedenen Bereiche der Wandmalerei

Heute gliedert sich die Wandmalerei in mehrere, unterschiedliche Bereiche.

Dazu gehören

  • Illusionsmalereien
  • Ornamentale Wandgestaltung
  • Tapetenmalereien
  • Historisierende Oberflächen, zum Beispiel Marmorimitationen und Schabloniertechniken
  • Sonderformen, zum Beispiel Lichtschachtmalereien

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1. Wandmalerei: Illusionsmalereien

Ziel der Illusionsmalerei ist, räumliche Tiefe zu erzeugen. Das funktioniert mit der sogenannten Fluchtpunktperspektive. Stellen Sie sich vor, Sie schauen in eine lange Straße. Mit wachsender Entfernung verengt sie sich, sodass Objekte wie Personen und Häuser mit wachsendem Abstand schrumpfen und zusammen mit dem Straßenrand auf einen Punkt auf der horizontalen Linie zulaufen. Das ist der sogenannte Fluchtpunkt, der beim perspektivischen Zeichnen als Hilfsmittel für die räumliche Konstruktion verwendet wird. Auf diese Weise wird in der Illusionsmalerei räumliche Tiefe vorgetäuscht.

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2. Wandmalerei: Ornamentale Wandgestaltung

Bei der ornamentalen Wandgestaltung werden schmückende, zierende Elemente wiederholt, bei denen es sich oftmals um abstrakte oder abstrahierende Muster handelt. Ornamente werden für Stoffe, Bauwerke und auch für die Gestaltung von Tapeten verwendet. Sie können aber auch direkt auf eine entsprechend vorbereitete Wand aufgemalt werden. Ornamente sind nicht gleichzusetzen mit Verzierungen oder Dekorationen. Stattdessen heben sie sich deutlich vom Hintergrundmuster ab, wobei diese Abgrenzung farblicher Natur sein kann oder aus einer Erhebung resultiert. Ornamente werden beispielsweise aus Fantasie- und Blumenmustern und auch aus abstrakten Formen gebildet. In der modernen Wohnwelt hat die ornamentale Wandgestaltung wieder an Bedeutung gewonnen. Das gilt für mit Ornamenten gestaltete Tapeten ebenso wie für Wandtattoos und Wandbemalungen, in denen Blumen- und Fantasieornamente verarbeitet werden, die die Wände im Eingangsbereich, im Schlafzimmer oder in Wohnräumen zieren.

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3. Wandmalerei: Tapetenmalereien

Heutzutage werden Tapeten mit Papiertapeten gleichgesetzt. Tatsächlich kamen Tapeten aus Papier im 18. Jahrhundert in Mode und erreichten im Biedermeier ihren Höhepunkt. Doch die Wandgestaltung war weitaus vielseitiger als heutzutage. Wandbehänge, Wandmalereien, Wandbekleidungen aus Stoff und Leder sowie Vertäfelungen sind nur einige der verschiedenartigen Möglichkeiten. In neuerer Zeit setzten sich die Schlichtheit der Raufasertapete und auch Wände ohne Tapete durch, an deren Stelle heutzutage die individuellere Wandgestaltung getreten ist, zu der auch die Tapetenmalerei gehört. So verzieren beispielsweise Tapeten aus Stoff kunstvoll die Wände und geben jedem Raum eine sehr individuelle Note. Tatsächlich passen sie überall hin: In den Vorraum, das Schlafzimmer, das Wohnzimmer, in ein Arbeitszimmer und auch in die Küche, wo sie als einzelnes Wandelement oder als veritable Wandbekleidung die Wände von der Decke bis zur Fußleiste zieren.

 

Der Untergrund für Tapetenmalereien können Stoffe unterschiedlicher Qualitäten, Seide, Vlies, Folie oder hochwertiges Papier sein. Wichtig ist, dass das gewünschte Motiv und die Qualität des Untergrundes zueinander passen und eine gewisse Robustheit aufweisen. Sie ist deshalb wichtig, damit die Tapete unbeschädigt von der Wand abgezogen und an anderer Stelle neu aufgebracht werden kann. Gemeinsam mit Ihnen legen wird das Dekor fest, das Sie anhand eines Tapetenbuches auswählen und uns mit einer entsprechenden Skizze oder Abbildung vorgeben. Anschließend werden die für die Wandgestaltung erforderlichen Bahnen hergestellt. Im Ergebnis erhalten Sie eine Tapete, die einzigartig ist und vom Motiv sowie farblich perfekt zu Ihrem Wohnambiente passt.

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4. Wandmalerei: Historisierende Oberflächen

Historierende Oberflächen sind Wandmalereien, die Rekonstruktionen von Gegenständen und Vorgängen früherer Epochen darstellen. Dazu gehören unter anderem Marmorimitationen und Schabloniertechniken. Sie müssen nicht mit dem Original übereinstimmen. Vielmehr reicht es aus, wenn sie den Eindruck einer historischen Rekonstruktion erwecken. Als Motive eignen sich historische Bauten ebenso wie historische Szenen. Das können Nachbildungen Ihrer eigenen Familiengeschichte, aber auch historische Motive aus einer von Ihnen gewünschten Region sein.

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5. Wandmalerei und ihre Sonderformen

Wandmalerei gibt es auch in Sonderformen, wozu die Lichtschachtmalerei gehört, die insbesondere auf der Insel Sylt zu finden ist. Manchmal reicht der Platz in einem Haus nicht mehr aus, sodass weiterer Wohnraum benötigt wird. Wenn es nicht anders geht, muss der Keller dafür herhalten, der durch Kellerfenster und die entsprechenden Lichtschächte von oben mit Licht und Luft versorgt wird. Das ist dann der sogenannte Lichtschacht, der sich unterhalb der Rasenfläche befindet. Die Lichtschachtmalerei ist deshalb auf der Insel Sylt besonders ausgeprägt, weil auf der räumlich begrenzten Insel die Bebauungspläne und Bebauungsgrenzen sowie die örtlichen Vorschriften die Möglichkeiten der Bebauung eng umreißen. 

Der Blick aus dem Kellerfenster führt nicht ins Freie, sondern endet an der Lichtschachtwand, die meist aus Beton gefertigt und bestenfalls weiß gestrichen ist. Diese Wand wird mit Lichtschachtmalereien verschönert, die geeignet sind, den Räumen Landschaft und ein wenig Weite zu verleihen und die letztendlich ein kleines Kunstwerk mit eigener Persönlichkeit hervorbringen.

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Die verschiedenen Techniken der Wandmalerei

Bei der händischen Anfertigung von Wandmalereien werden grundsätzlich drei verschiedene Maltechniken unterschieden, nämlich al fresco, al secco und die Anfertigung im Atelier.

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1. Al fresco

Wird eine Wandmalerei al fresco ausgeführt, werden die Farben direkt auf den frischen Putz aufgetragen. Dabei findet eine chemische Reaktion statt, bei der die Farben mit dem Putz verkieseln. Das bedeutet, dass sie sich unlöslich mit dem Untergrund verbinden. Das fertige Wandbild wird als Freske oder das Fresko bezeichnet. Notwendige Voraussetzung für diese Art der Wandmalerei ist ein schneller und geübter Maler. Wichtig ist außerdem, dass die zu bemalende Fläche vorab genau umrissen und ausgeputzt wird. Als Farben werden ausschließlich alkalibeständige Farben verwendet. Insoweit ist die Palette der Pigmente reduziert. Nicht geeignet sind außerdem alle Stoffe, die mit Kalk oder mit anderen, im Putz enthaltenen Substanzen reagieren. Im Gegensatz zu früheren Zeiten wird die Freskotechnik heute nicht mehr an den gängigen Hochschulen unterrichtet. Stattdessen findet die Vermittlung dieser Technik vorwiegend in von privaten Dozenten angebotenen Kursen statt.

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2. Al secco

Das Pendant zu al fresco ist al secco. Dabei handelt es sich um Trockenmalerei oder, wörtlich übersetzt, um Malerei aufs Trockene. Das bedeutet, dass die Farben nicht auf den frischen, noch feuchten Kalkputz verbracht werden, sondern auf das schon trockene Mauerwerk. Insoweit ist bei al secco die Schnelligkeit des Farbauftrags ohne Bedeutung, sodass sich der Künstler mehr Zeit lassen kann. Schwieriger ist es mit der Haltbarkeit der Seccomalerei, die nicht die von al fresco erreicht. Deshalb werden heutzutage vorwiegend Mineralfarben verwendet, deren Pigmente sich durch einen chemischen Prozess eng mit dem Putz verbinden und insoweit der chemischen Reaktion von al fresco entsprechen.

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3. Anfertigung im Atelier

Bei dieser Art von Wandmalerei werden nicht nur der Entwurf und die Schablonen beziehungsweise Vorlagen im Atelier angefertigt. Das gilt auch für das eigentliche Werk, das im Atelier begonnen und vollendet wird. Gemalt wird auf eine Leinwand, die den architektonischen Gegebenheiten des Anbringungsortes entspricht, wobei die bemalte Leinwand vor Ort aufgeklebt wird. Eine andere Variante ist, die bemalte Leinwand mithilfe eines Rahmens aufzuspannen und am gewünschten Ort aufzuhängen.

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Die Bedeutung der digitalen Drucktechnik in der Wandmalerei

Es sind vor allem digitale Techniken, die der Wandmalerei ganz neue Möglichkeiten eröffnen. Dank der digitalen Drucktechnik können Bilder in fugen- und ansatzloser Wandgröße hergestellt werden. Dadurch öffnen sich in der Wandmalerei völlig neue Möglichkeiten, um Wandbilder herzustellen. Das gilt für die Vielfalt ebenso wie für die Tatsache, dass die digitale Drucktechnik eine zeit- und kostensparende Alternative ist. Von Kunden eingereichte Vorlagen und Motive werden einfach gescannt oder abfotografiert, sodass sie nahezu in Originalqualität als Wandmalerei reproduziert werden können. Darüber hinaus ist es Dank der hohen Auflösung neuer Drucker möglich, gedruckte Wandbilder zu produzieren und damit die Wand zu schmücken. Tatsächlich sind die Unterschiede in Auflösung und Farbechtheit zwischen gedruckten Wandbildern und auf Leinwand gemalter Wandmalerei relativ gering.

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Der Untergrund von Wandmalereien

Die Wand, die mit einer Wandmalerei bemalt werden soll, sollte sauber und tragfähig sein. Im Idealfall ist sie vorab glatt gespachtelt und geschliffen worden. Anschließend wird eine weiße Dispersions-Wandfarbe aufgetragen. Die ideale Voraussetzung für Wandmalereien auf Gipskartonuntergründen ist eine vollflächige Spachtelung sowie eine Armierung. Nicht immer muss der Untergrund eine perfekte Glätte aufweisen. Stattdessen kann der Putzuntergrund leicht körnig sein, sofern die bildhafte Darstellung keine sehr feinen Details erfordert. Das ist auch abhängig von der gewünschten Feinheit der Wandmalerei. Ist der Untergrund grobkörnig, kann der Putz wegen seiner Reliefoberfläche lediglich plakativ bemalt werden.

Alternativ zur Wandmalerei bietet es sich an, die Malerei auf Vlies, Leinwand oder einem anderen Bildträger anzubringen, die dann vor Ort montiert oder auch tapeziert werden. Robuste Leinwände werden mit Dispersionskleber oder handelsüblichem Glasgewebekleber verklebt, wobei die Bilder zu einem späteren Zeitpunkt wieder entfernt werden können. Auch bemalte MDF-Platten können vor Wänden montiert werden, sofern die darunter liegenden Flächen zu uneben oder nicht tragfähig sind. Auch sie lassen sich wieder entfernen, ohne dass es zu Beschädigungen kommt.

Wandmalereien sind für viele Menschen ein ganz neues Kapitel in Sachen Wandgestaltung. Die individuellen Gestaltungsmöglichkeiten, auch auf der Grundlage von Vorlagen, die unsere Kunden selbst erstellt haben, sorgen dafür, dass immer mehr Menschen die Wandmalerei für sich und für die Gestaltung von Räumen entdecken. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Haben Sie Fragen oder wünschen eine umfassende Beratung - kostenfrei und unverbindlich? Dann kontaktieren Sie uns!

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